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2. Elektrohängegleiter-Meeting Samstag 17. August 2019 Flugplatz Binningen (D) – EDSI

(kein Verschiebedatum, ausser So 18.8.19)

Der Flugplatz Binningen (D) – EDSI – befindet sich rund 10 km nordöstlich von Schaffhausen. Alle Elektro-
hängegleiterpiloten, und solche die es allenfalls werden wollen, sind herzlich eingeladen. Der schönste

Flugplatz Süddeutschlands ermöglicht es auch Piloten mit Benzinern teilzunehmen. Das Fluggerät muss

aber den deutschen Anforderungen entsprechen. Wir haben in EDSI relativ wenige Bewegungen. Trotz-
dem ist es notwendig, dass Du einen Flugfunk dabei hast, um Blindmeldungen abzusetzen.

Es gibt die Möglichkeit, bei uns gegen ein kleines Entgelt zu Campieren oder im Massenschlag zu über-
nachten. Mit anderen Worten: Es kann auch bereits am Freitagabend und auch noch am Sonntag geflo-
gen werden. Getränke sind gegen Entgelt verfügbar, ebenso ein Gas- und ein Holzgrill, auf dem deine

mitgebrachten Delikatessen gegrillt werden können.

Wenn du mit einem Fluggerät dabei bist, melde dich bitte an bis spätestens 4. August (frühere Anmel-
dungen sind willkommen!). Bitte melde dich wieder ab, wenn du verhindert wärst. Teile bitte mit, an

welchen Tagen und mit welcher Art Fluggerät du kommst. Nach der Anmeldung wirst Du von mir noch
weitere Unterlagen zum Flugbetrieb, zum Funkbetrieb und einen auszufüllenden Fragebogen erhalten.
Anmeldung an: meierleu@gmail.com
Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne über diese Mailadresse melden oder 079 328 25 01.
Was wird vorausgesetzt: Gültige Ausweise, zugelassenes Fluggerät, Funkgerät, Vario (Höhenmesser –

Luftraum Zürich!). Versicherung ist Privatsache – dies ist keine öffentliche Veranstaltung, sondern ledig-
lich ein gemeinsames Fliegen. Piloten bezahlen 20€, darin sind 3 Landungen enthalten. Weitere Landun-
gen kosten die normalen 6€. Jeder bezahlt selber bei mir oder dem offiziellen Flugleiter.

Für die Organisation:
Walter Meier, SHV 5533, D-MDWM, ATOS-Doppelsitzer-Carbontrike
Urs Häusermann, SHV 4181, Swift

Funken in der Landessprache

Sommaruga Simonetta, Bundesrätin, 11.06.19:

In der Schweiz besteht die Herausforderung, dass wir vier Landessprachen haben und drei davon in der Luftfahrt benutzt werden. Das dadurch mögliche Sprachengemisch im Luftverkehr birgt die Gefahr von sprachlichen Missverständnissen und damit auch von Risiken in der Flugverkehrsleitung. Zudem ist es aufgrund dieser Vielsprachigkeit für den Funk mithörende, also auch fremdsprachige Pilotinnen und Piloten schwierig, sich ein Bild von der Situation machen zu können. Man spricht hier von der “situational awareness”. 
Im Sinne der Sicherheit muss daher festgelegt werden, in welcher Sprache in der Luftfahrt kommuniziert werden soll. Mit dem am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretenen Artikel 10a des Luftfahrtgesetzes hat der Gesetzgeber seinen Willen geäussert, dass die Radiotelefonie mit dem Flugsicherungsdienst im Luftraum über der Schweiz auf Englisch stattfindet. Ausnahmen sind gemäss Luftfahrtgesetz nur dann möglich, wenn es die Flugsicherheit erfordert. Diese Ausnahmemöglichkeiten sind in den Artikeln 5 und 5a der Verordnung über den Flugsicherungsdienst vorgesehen. Diese Bestimmungen sind ebenfalls seit dem 1. Januar dieses Jahres in Kraft. 
Durch die Annahme des Antrages in der KVF-NR hat sich diese Ausgangslage für das Bazl vorderhand nicht geändert. Die in Kraft stehenden Rechtsgrundlagen sind daher umzusetzen. Das Bazl hat das Begehren der Kommissionsmotion trotzdem sorgfältig geprüft. Die Abwägung der Interessen hat ergeben, dass dem Sicherheitsgewinn durch “English only” keine vergleichbar begründeten Interessen an zusätzlichen Ausnahmen gegenüberstehen. Gemäss den geltenden Ausnahmebestimmungen in der Verordnung ist in den gesamten Lufträumen der Klasse E und G, in welchen sich die allgemeine Luftfahrt weitgehend bewegt und welche insbesondere den Bereich vieler unkontrollierter Flugplätze sowie weite Teile des unteren Luftraums umfassen, die Verwendung von Lokalsprachen nach wie vor möglich. 
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. Mai dieses Jahres die Motion Jauslin aus der Frühlingssession mit dem Titel “Der Bundesrat soll den falsch eingeleiteten Weg zur Flugsicherheit korrigieren”, welche in die gleiche Richtung wie jetzt die Frage von Herrn Nationalrat Egger zielt, zur Ablehnung beantragt hat.

Quelle: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=46233

Elektroflugtag Langenthal in der Retrospektive

rückblick auf das erste treffen des efs in langenthal/bleienbach

mit freude schauen wir zurück auf ein erfolgreiches treffen. 10 piloten, davon 3 paramoteurs, 3 archaeopterixe und 4 swifts trafen sich am 1. Juni auf dem flugplatz. die gemachten erfahrungen zeigen, dass die eingliederung in den regen, gemischten flugbetrieb bestens gelang.
der erste paramoteur startete schon kurz nach mitternacht um halb sieben am morgen, die beiden anderen eine gute stunde später, als noch windstille herrschte und fast noch kein weiterer betrieb auf dem platz herrschte. fazit: paramoteurs sind überhaupt kein problem, da sie typischerweise ausserhalb der normalen flugzeiten der schweren geschwister starten. die unterstützung seitens des flugplatzes war hervorragend. das zeigte sich insbesondere am briefing der starrflügler. bereits in der vorbereitung konnten wir auf die volle unterstützung des flugplatzchefs paul zeltner zählen, der trotz regem betrieb sich zeit für uns nahm — herzlichen dank, paul! die infrastruktur in langenthal/bleienbach ist grossartig: super platz, tolles restaurant mit idealer terasse und sogar ein massenlager, welches die beiden organisatoren zusammen mit einem paramoteurpiloten nutzten. der e-flugbetrieb war eine freude. michael, als ältester pilot hat den tag mit seinem archaeopterix bis in den abend hinein genossen und so gezeigt, was alles möglich ist. man
merkte: er ist ein alter segler-crack. die meisten starrflügler trafen sich nach dem abbau im flugplatzrestaurant flügerli. die rückmeldungen aus dieser runde waren nur positiv. alle schätzten es, dass es ein solches treffen gegeben hat, wiederholungen sind dringend erwünscht. es war toll, sich gegenseitig auszutauschen zu technik und fliegen. verschiedene hardwarelösungen haben zu weiteren basteleien angeregt. die teilnehmerlisten mit den kontaktinformationen und der angabe, welches fluggerät geflogen wird, wurde uns aus der hand gerissen. so kann jeder pilot bei fragen auf die kollegen zurückgreifen und gemeinsam eine lösung finden, allfällige rückholaktionen sind so ein leichtes. sehr schön ist auch, dass alles unfallfrei über die bühne ging. es gab einige neuigkeiten im sinne neuer erfahrungen. ein swiftpilot ist zum ersten mal auf asphalt gelandet, er hat es mit freudensprüngen genossen. ein weiterer swiftpilot hatte den ersten motorausfall in seiner mittlerweile fünfjährigen elektroflugkarriere an der fünfkilometergrenze des platzes. er drehte unverzüglich um 180°, checkte die umgebung bezüglich notlandemöglichkeiten und die vom skytraxx prognostizierte ankunftshöhe am platz (sie war zum glück leicht positiv) und meldete sich frühzeitig per funk beim segelflugleiter über seinen notfall. beim eintreffen über dem platz waren der luftraum und die piste frei und die landung verlief ohne probleme. auch hier eine tolle zusammenarbeit mit dem bodenpersonal des flugplatzes. der am weitesten angereiste pilot erhielt tipps von anderen piloten, wie er die volle leistung seines motors ausschöpfen kann. als äusserst ideal für einen solchen anlass auf einem gastplatz hat sich die arbeit von walter meier gezeigt. er war immer am start und konnte so entweder direkt oder per funk koordinieren. wären wir immer in langenthal, dann würde diese aufgabe der segelflugleiter übernehmen, soweit es überhaupt noch nötig wäre. auch die anderen motorflugpiloten reihten sich selbstständig in den segelflugbetrieb ein. jeweils nach einem seglerschleppstart gab es ein zeitfenster von bis mehr als 10 min., in dem wir starteten und so den segelflugbetrieb in keiner weise störten. die segler schiebenden segelflugpiloten schauten teilweise neidisch zu, wie die starrflügler fast lauflos aus eigener kraft an den start und nach der landung zurück zum abbauplatz rollten.
dass auch nichtfliegende besucher aus dem verein da waren, war sehr erfreulich. zum schluss bleibt nur noch zu danken: dem flugplatzchef, allen mitwirkenden des flugplatzes, urs häusermann für die koordination der anmeldungen und das briefing, walter meier für die bodenarbeit, denen, welche sich wegen verhinderung abgemedet haben, und natürlich allen piloten, welche das beste gegeben haben für einen tollen flugtag. ja, einmal ist keinmal – wir wollen uns wieder treffen, austauschen und zusammen in die luft!


urs häusermann und walter meier

Ablauf Flugtag in Langenthal

guten tag allerseits


hier nun die wichtigsten mitteilungen zum kommen flugtag.aktuell sieht es so aus, dass das wetter für den 1. juni akzeptabel ist.
bis jetzt sind es

5 pg (1 ev mit trike)

1 trike mit atos

5 archaeopterixe

2 swifts


wenn du jemanden weisst, der noch kommen möchte, ist das selbstverständlich möglich, bitte mir melden und sonst sehen wir uns am samstagmorgen. wenn jemand als zuschauer mitkommen will: herzlich willkommen

anbei die vereinbarung, welche für die e-flieger mit dem platz gemacht wurde.studiere diese bitte. offene fragen werden am briefing beantwortet. so wie es ausschaut ist der flugplatzchef auch da.

der entscheid zur durchführung wird am kommenden donnnerstag gefällt und dann per mail bestätigt.
treffpunkt: offizieller parkplatz. und sonst: augen offen halten, es ist kein riesengelände.

zum ablauf:der erste fixpunkt ist das obligatorische briefing um 10.15 uhr.wer früher eingewiesen werden möchte, meldet sich direkt bei mir, auchh falls es später werden sollte.danach fliegen nach eigenem ermessen.
falls du am vortag anreisen möchtest ist das möglich.wohnmobil kann auf dem offiziellen parkplatz eingerichtet werden, in der nähe gibt es toiletten.am abend vorher den hänger deponieren: an der gleichen stellelandegebühren: 20sfr für geräte unter 1t…:-)
übernachtungsmöglichkeiten: es gibt ein massenlager mit 6 betten (2 sind bereits besetzt) für 10 sfr pro nacht (schlafsack mitbringen)

ich werde bereits ab freitag auf dem platz sein.das heisst ab samstagmorgen auch auf dem platz.
wenn du schon jetzt fragen hast, melde dich ungeniert bei mir, tel oder mail…
ich freue mich dich zu sehen und auf einen tollen flugtag.

grüsse aus der thermik, urs häusermann

Elektrohängegleiter-Meeting des Vereins Elektroflug Schweiz

Samstag 1. Juni 2019 (Verschiebedatum 8. und 15. Juni)

Flugplatz Langenthal

Alle Clubmitglieder sind eingeladen.

Wenn du mit einem Fluggerät dabei bist, melde dich bitte an bis 15. Mai. Teile bitte mit, an welchen Tagen und mit welcher Art Fluggerät du kommst.

Anmeldung an: ruebliland.ch@gmail.com

Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne über diese Mailadresse melden.

Auf der Website des efs (www.efs-ves.ch) werden laufend Aktualisierungen zu den Details erfolgen.

Was wird vorausgesetzt:

  • gültige Ausweise
  • zugelassenes Fluggerät
  • Funkgerät
  • Vario (Höhenmesser)

Versicherung ist Privatsache. Landegebühren bezahlt jeder selber.
Auf dem Platz gibt es ein Restaurant.

Für die Organisation:
Urs Häusermann
Walter Meier

Mit dem E-Hängegleiter im Segelfluglager in Münster VS

Münster, die Destination im Oberwallis als Ausgangspunkt für traumhafte Segelflüge über den Alpen.

Seit Jahrzehnten findet in Münster ein Segelfluglager statt. Aus der ganzen Schweiz treffen sich während einigen Wochen im Sommer Segelflieger zum Fliegen. Da liegt es nahe, auch mal mit einem Elektrohängegleiter dabei zu sein. Gesagt, getan und angefragt, ob das möglich ist. Selbstverständlich, kein Problem.

Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Flugplatzes, alle organisatorischen Angaben sind dort einsehbar.

Auf dem Platz ist alles vorhanden, was zum Fliegen nötig ist, das heisst eine feste Piste, ein C-Büro mir Funk, Räume zur Vor- oder Nachbereitung, W-Lan. Auf dem Platz kann gezeltet werden, bestens ausgestattete Waschräume und Gelegenheiten zum Kochen sind vorhanden. Die Umgebung bietet verschiedenste elegenheiten,
Ferienwohnungen zu mieten oder in Hotels unterzukommen.

Der Flugbetrieb ist bestens organisiert. Den Start bildet das obligatorische morgendliche Briefing, an welchem das Wetter im Detail vorgestellt wird, weiter wird auf Besonderheiten bezüglich Luftraum und Gefahrenzonen hingewiesen.

Jetzt steht einem tollen Flugtag nichts mehr im Weg. Mittels obligatorischem Funk spricht man sich gegenseitig ab, wer wann startet. Nach wenigen hundert Metern Höhemachen macht sich die erste Thermik bemerkbar, also Motor aus und weiter mit Thermik. Die Obergrenze stellt der Luftraum C (Charlie) dar. Wer höher steigen will holt sich die nötige Freigabe.

Im vergangenen Sommer nahmen drei Elektrohängegleiter teil, ein Trike mit Atosfläche und zwei Swifts. Die Integration in den Flugbetrieb mit den Segelfliegern klappte bestens. Die Teilnahme am Segelfluglager kann vorbehaltlos empohlen werden.

Link zur Anmeldung zum Segelfluglager.

Urs Häusermann
SHV 4181

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