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Flugtag verschoben auf den 30.11.2019

Liebe Elektroflug-Schweiz MitgliederInnen

Die anhaltende Tiefdruck-Wetterlage am Samstag macht eine sinnvolle Durchführung des Flugtags auf dem Flugplatz Winterthur unsicher. Am Samstag werden voraussichtlich trockene Bedingungen sein aber leider lässt sich das nicht mit Sicherheit voraussagen. Ausserdem könnte es auch relativ viel Wind haben, was für die Gleitschirmsysteme problematisch ist.

Da einige relativ viel Aufwand haben, um herzukommen, wurde ich gebeten und bin auch selber zu dem Schluss gekommen, dass es sinnvoller sein wird, den Flugtag auf den 30.11.2019 zu verschieben.

Ich hoffe, dass uns dann ein stabiles Hoch beschert wird.

Beste Grüsse,
Ales Hubacek
Vorstand

E-Flugtag auf dem Flugplatz Winterthur 16.11.2019

Lieber Elektroflug-Schweiz PilotenInnen


Am 16.11.2019 (Ausweichsdatum 30.11.2019 bei unpassendem Wetter) möchten wir das Jahr mit einem gemeinsamen E-Flugtag auf dem Flugplatz Winterthur abschliessen. Fluggeräte alles Kategorien sind herzlich willkommen. Da zu diesem Zeitpunkt kein Segelflugbetrieb mehr besteht, haben wir den Platz für uns alleine. 

Wir werden grillen und auch für Getränke ist gesorgt. Es soll ein angenehmes Beisamensein in entspannter Atmosphäre werden. Alle sind herzlich willkommen – nicht nur PilotenInnen, sondern auch Freunde und Familienmitglieder.

Voraussetzungen:

  • Voraussetzungen
  • Ein in der Schweiz legales Fluggerät
  • Flugfunk
  • Gültige E-Lizenz
  • Versicherung

Damit wir für genügend Würste, etc. sorgen können, gebt bitte sobald wie möglich Bescheid, wer kommen kann. Freuen uns jetzt schon auf einen schönen und aussergewöhnlichen Event.

Beste Grüsse,

Der Vorstand

GENERALVERSAMMLUNG 2019 – 28.9.2019 um 15:00

Liebe Elektroflug Schweiz MitgliederInnen

Wir möchten herzlich alle zur nächsten GV einladen. Sie findet definitiv am 28. September 2019 auf dem Flugplatz Winterthur statt. Wie schon in einem früheren Mail erwähnt, möchten wir ebenfalls bei passendem Wetter einen Flugtag durchführen.

Folgende Themen stehen auf der Traktandenliste:

  1. Begrüssung
  2. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung (2017)
  3. Jahresberichte 2017, 2018 des Vorstands
  4. Jahresrechnungen 2017, 2018
  5. Rückblick und Perspektiven der E-Fliegerei in der Schweiz, was ist seit der Vereinsgründung passiert, was konnte realisiert werden
  6. Austritte aus dem Vorstand
  7. Entlastung und Wiederwahl des Vorstandes
  8. Anpassung der Statuten (Antrag Urs Häusermann und Walter Meier)
  9. Wahl allfälliger neuer Vorstandsmitglieder und eines neuen Präsidenten
  10. Tätigkeitsprogramm 2020
  11. Neue Projekte für 2020 (Diskussion)

Wir freuen auf viele interessante Gespräche und zahlreiches Erscheinen.

Beste Fluggrüsse

Der Vorstand

Neues Betriebsreglement Winterthur – ein grosser Schritt für die E-Fliegerei

Nach Jahren des Probebetriebs und dem Übergang zum regulären Betrieb konnte nach intensiver Zusammenarbeit ein neues Betriebsreglement realisiert werden, das explizit den Bedürfnissen der E-.Fliegerei Rechnung trägt. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass wo ein Wille ist, sich auch ein Weg finden lässt.

Rückblick auf das zweite Treffen der Elektrohängegleiterpiloten in Binningen (D)

Auch das zweite Treffen war ein voller Erfolg! 15 Piloten mit Ihren Fluggeräten, davon 7 Atos-Trikes (davon zwei Doppelsitzer-Trikes mit Elektro und Benziner-Antrieb – in 5 Minuten umbaubar), 2 Atos e-Lifts, 2 e-Motorgleitschirme, 2 Archaeopteryx‘ und 2 Swifts trafen sich am 1. Juni auf dem schönsten Flugplatz Süddeutschlands (so der claim der SFG Binningen). Die beiden Archis gehörten zwei älteren Herren, die sehr viel mit ihrem Elektroflieger in der Luft sind und deshalb heute mangels Thermik auf einen Flug verzichteten.

Die SFG Binningen hat schon langjährige Erfahrung mit gemischtem Flugbetrieb. So erstaunt es nicht, dass die Eingliederung in den gruppeneigenen Flugbetrieb bestens gelang. In Deutschland besteht auf allen Flugplätzen eine Flugleiterpflicht. Die SFG stellte an diesem Tag einen Profi, der gekonnt die Information und wo notwendig die Koordination unterstützte. Vorgewarnt, bemühten sich die Piloten, die gelernten und dem Organisator für einen Refresh bereitgestellten Funkphrasen korrekt anzuwenden. Mithörende SFG-Mitglieder äusserten sich lobend zum Funkverkehr.

Die ersten beiden Piloten trafen bereits am Freitag ein und nutzten den schönen Nachmittag zusammen mit dem Organisator Walter Meier, Mitglied der SFG Binningen, für einen erfolgreichen Flug. Urs Häusermann flog mit seinem Swift knapp drei Stunden und kam mit immer noch halbvollen Akkus zurück. Gegen Abend stiessen noch drei weitere Piloten dazu. Christian nutzte den ruhigen Abend um drei Akkus mit seinem e-Gleitschirm ein erstes Mal zu leeren. Es dämmerte bereits, als er ein letztes Mal eine perfekte Landung hinlegte.

Die Piloten, die im bescheidenen Schlafraum der Luftkutsche oder auf dem Camping der SFG übernachteten, gingen zusammen mit den Organisatoren zum Nachtessen ins benachbarte Beuren – in den Kranz. Dieses Restaurant, das von einem jungen Inder geführt wird, überzeugte rundum! Sein Vater, der um 19 Uhr als Koch eintraf, bereitete uns schmackhaftes Essen. Wir waren sehr zufrieden und glücklich im Kranz.

Wie schon am ersten Treffen in Langenthal startete der erste Elektro-Gleitschirmpilot am frühen Samstagmorgen zu drei weiteren rund zwanzigminütigen Flügen. Er nutzte die noch ruhigen Verhältnisse und die schöne Stimmung im Riedgebiet des Flugplatzes. Zu dieser Zeit war ansonsten noch kein Flugbetrieb und er konnte ungestört seine Flugkünste ausleben. Fazit für andere Flugfelder (die Binninger wissen das schon lange!): Motorgleitschirme sind überhaupt kein Problem, da sie typischerweise ausserhalb oder am Rande der normalen Flugzeiten starten und landen. Trikes sind eh kein Problem, weil sie sich wie jedes andere Flächenflugzeug normal in den Flugverkehr einordnen können.

Die Gastfreundschaft der Binninger war hervorragend. Alles Notwendige wie ein Gasgrill, Getränke in grosser Auswahl und eine Kaffeemaschine standen bereit. Das Essen und die Grillwaren nahm jeder Pilot gemäss seinen Vorlieben selber mit. Das Wetter zeigte sich entgegen den ursprünglichen Prognosen nicht von der perfekten Thermikseite – der Himmel war vollständig von hohen Wolken behangen. Dies verunmöglichte uns ausgedehnte Thermikflüge, wie ein solcher am Vortag Urs gelang. Übrigens flog Peter mit seinem Archaeopteryx am Freitag vom Nachbarflugplatz Stahringen an den Titisee und wieder zurück – dafür brauchte er nur einen Bruchteil der verfügbaren Energie seines Akkus. Die positive Seite des Wetters war die angenehme Temperatur, so dass man ohne Sonnenbrand und Schweisstropfen bei den Fluggeräten intensiv Erfahrungen und Tipps austauschen und einiges direkt am Fluggerät erklären konnte. Einer der beiden Archi-Piloten meinte: Ich habe noch nie an einem Tag so viel übers Elektrohängegleiterfliegen und dessen Technik erfahren!

Am Nachmittag flog von Riedlingen (D) kommend der deutsche Tüfftler und Guru Toni Roth aus Messhausen (D) ein. Zusammen mit deutschen Kollegen entwickelte er vorerst den e-Lift (zwei solche flogen heute) und dann auch Trikes mit Atos-Flächen. Auch die meisten der anwesenden Trikes stammten von ihm. Die knapp 100 km flog Toni mit seinem Doppelsitzertrike mit dem Benziner, denn er wollte am Abend auch wieder zurückfliegen, was mit dem E-Antrieb mit diesem Fluggerät auf Grund der beschränkten Akkukapazität noch nicht möglich ist. Kaum gelandet, wurde der grosse Meister der Elektro-UL-Szene gleich in Beschlag genommen. Seine Anwesenheit ermöglichte den Piloten den einen oder anderen Tipp zu holen.

Etwas später dann das zweite Fly-in. Ueli hatte am Freitag seinen Elektroantrieb in Binningen deponiert und flog sein in Mengen stationiertes Trike mit dem Benziner zu uns nach Binningen. Auf Grund eines Problems mit seinem Motor musste er unterwegs auf einem Feld eine Sicherheitslandung machen, was zur Folge hatte, dass er erst am späteren Nachmittag in Binningen eintraf. Er übernachtete auf dem Platz und flog am Sonntag sein Fluggerät wieder zurück in den Stall in Mengen – wer weiss, vielleicht steht das Trike schon bald in Binningen und Ueli muss eine Stunde weniger lang zum Fliegen fahren.

Dass auch nichtfliegende e-Piloten da waren, war sehr erfreulich. Lobenswert auch, dass sich alle Angemeldeten, die letztendlich aus verschiedenen Gründen nicht kommen konnten, sich vorgängig abgemeldet haben, besten Dank dafür.

Ein grosser Dank
dem Vorstand der SFG Binningen, der unkompliziert diesen Anlass auf dem schönsten Flugplatz Süddeutschlands ermöglichte,
dem Flugleiter Devit für seine perfekte Unterstützung der Piloten,
den anwesenden Piloten, die teilweise einen weiten Weg zu uns unter die Räder nahmen und
den Piloten, die umsichtig, sicher und unfallfrei geflogen sind.

Der Dank der Piloten an mich für die Teilnehmerliste mit den umfassenden Informationen zu den Piloten, ihren Fluggeräten und Instrumenten sowie wie die Unterlagen zum Flugplatz Binningen und die Funkphrasen bestärkte uns, dass diese Info sehr wertvoll ist.

Auch nach diesem zweiten Treffen tönte es allenthalben: Wir wollen uns wieder treffen, austauschen und zusammen in die Luft!

Die Organisatoren
Walter Meier und Urs Häusermann

2. Elektrohängegleiter-Meeting Samstag 17. August 2019 Flugplatz Binningen (D) – EDSI

(kein Verschiebedatum, ausser So 18.8.19)

Der Flugplatz Binningen (D) – EDSI – befindet sich rund 10 km nordöstlich von Schaffhausen. Alle Elektro-
hängegleiterpiloten, und solche die es allenfalls werden wollen, sind herzlich eingeladen. Der schönste

Flugplatz Süddeutschlands ermöglicht es auch Piloten mit Benzinern teilzunehmen. Das Fluggerät muss

aber den deutschen Anforderungen entsprechen. Wir haben in EDSI relativ wenige Bewegungen. Trotz-
dem ist es notwendig, dass Du einen Flugfunk dabei hast, um Blindmeldungen abzusetzen.

Es gibt die Möglichkeit, bei uns gegen ein kleines Entgelt zu Campieren oder im Massenschlag zu über-
nachten. Mit anderen Worten: Es kann auch bereits am Freitagabend und auch noch am Sonntag geflo-
gen werden. Getränke sind gegen Entgelt verfügbar, ebenso ein Gas- und ein Holzgrill, auf dem deine

mitgebrachten Delikatessen gegrillt werden können.

Wenn du mit einem Fluggerät dabei bist, melde dich bitte an bis spätestens 4. August (frühere Anmel-
dungen sind willkommen!). Bitte melde dich wieder ab, wenn du verhindert wärst. Teile bitte mit, an

welchen Tagen und mit welcher Art Fluggerät du kommst. Nach der Anmeldung wirst Du von mir noch
weitere Unterlagen zum Flugbetrieb, zum Funkbetrieb und einen auszufüllenden Fragebogen erhalten.
Anmeldung an: meierleu@gmail.com
Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne über diese Mailadresse melden oder 079 328 25 01.
Was wird vorausgesetzt: Gültige Ausweise, zugelassenes Fluggerät, Funkgerät, Vario (Höhenmesser –

Luftraum Zürich!). Versicherung ist Privatsache – dies ist keine öffentliche Veranstaltung, sondern ledig-
lich ein gemeinsames Fliegen. Piloten bezahlen 20€, darin sind 3 Landungen enthalten. Weitere Landun-
gen kosten die normalen 6€. Jeder bezahlt selber bei mir oder dem offiziellen Flugleiter.

Für die Organisation:
Walter Meier, SHV 5533, D-MDWM, ATOS-Doppelsitzer-Carbontrike
Urs Häusermann, SHV 4181, Swift

Funken in der Landessprache

Sommaruga Simonetta, Bundesrätin, 11.06.19:

In der Schweiz besteht die Herausforderung, dass wir vier Landessprachen haben und drei davon in der Luftfahrt benutzt werden. Das dadurch mögliche Sprachengemisch im Luftverkehr birgt die Gefahr von sprachlichen Missverständnissen und damit auch von Risiken in der Flugverkehrsleitung. Zudem ist es aufgrund dieser Vielsprachigkeit für den Funk mithörende, also auch fremdsprachige Pilotinnen und Piloten schwierig, sich ein Bild von der Situation machen zu können. Man spricht hier von der “situational awareness”. 
Im Sinne der Sicherheit muss daher festgelegt werden, in welcher Sprache in der Luftfahrt kommuniziert werden soll. Mit dem am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretenen Artikel 10a des Luftfahrtgesetzes hat der Gesetzgeber seinen Willen geäussert, dass die Radiotelefonie mit dem Flugsicherungsdienst im Luftraum über der Schweiz auf Englisch stattfindet. Ausnahmen sind gemäss Luftfahrtgesetz nur dann möglich, wenn es die Flugsicherheit erfordert. Diese Ausnahmemöglichkeiten sind in den Artikeln 5 und 5a der Verordnung über den Flugsicherungsdienst vorgesehen. Diese Bestimmungen sind ebenfalls seit dem 1. Januar dieses Jahres in Kraft. 
Durch die Annahme des Antrages in der KVF-NR hat sich diese Ausgangslage für das Bazl vorderhand nicht geändert. Die in Kraft stehenden Rechtsgrundlagen sind daher umzusetzen. Das Bazl hat das Begehren der Kommissionsmotion trotzdem sorgfältig geprüft. Die Abwägung der Interessen hat ergeben, dass dem Sicherheitsgewinn durch “English only” keine vergleichbar begründeten Interessen an zusätzlichen Ausnahmen gegenüberstehen. Gemäss den geltenden Ausnahmebestimmungen in der Verordnung ist in den gesamten Lufträumen der Klasse E und G, in welchen sich die allgemeine Luftfahrt weitgehend bewegt und welche insbesondere den Bereich vieler unkontrollierter Flugplätze sowie weite Teile des unteren Luftraums umfassen, die Verwendung von Lokalsprachen nach wie vor möglich. 
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. Mai dieses Jahres die Motion Jauslin aus der Frühlingssession mit dem Titel “Der Bundesrat soll den falsch eingeleiteten Weg zur Flugsicherheit korrigieren”, welche in die gleiche Richtung wie jetzt die Frage von Herrn Nationalrat Egger zielt, zur Ablehnung beantragt hat.

Quelle: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=46233

Elektroflugtag Langenthal in der Retrospektive

rückblick auf das erste treffen des efs in langenthal/bleienbach

mit freude schauen wir zurück auf ein erfolgreiches treffen. 10 piloten, davon 3 paramoteurs, 3 archaeopterixe und 4 swifts trafen sich am 1. Juni auf dem flugplatz. die gemachten erfahrungen zeigen, dass die eingliederung in den regen, gemischten flugbetrieb bestens gelang.
der erste paramoteur startete schon kurz nach mitternacht um halb sieben am morgen, die beiden anderen eine gute stunde später, als noch windstille herrschte und fast noch kein weiterer betrieb auf dem platz herrschte. fazit: paramoteurs sind überhaupt kein problem, da sie typischerweise ausserhalb der normalen flugzeiten der schweren geschwister starten. die unterstützung seitens des flugplatzes war hervorragend. das zeigte sich insbesondere am briefing der starrflügler. bereits in der vorbereitung konnten wir auf die volle unterstützung des flugplatzchefs paul zeltner zählen, der trotz regem betrieb sich zeit für uns nahm — herzlichen dank, paul! die infrastruktur in langenthal/bleienbach ist grossartig: super platz, tolles restaurant mit idealer terasse und sogar ein massenlager, welches die beiden organisatoren zusammen mit einem paramoteurpiloten nutzten. der e-flugbetrieb war eine freude. michael, als ältester pilot hat den tag mit seinem archaeopterix bis in den abend hinein genossen und so gezeigt, was alles möglich ist. man
merkte: er ist ein alter segler-crack. die meisten starrflügler trafen sich nach dem abbau im flugplatzrestaurant flügerli. die rückmeldungen aus dieser runde waren nur positiv. alle schätzten es, dass es ein solches treffen gegeben hat, wiederholungen sind dringend erwünscht. es war toll, sich gegenseitig auszutauschen zu technik und fliegen. verschiedene hardwarelösungen haben zu weiteren basteleien angeregt. die teilnehmerlisten mit den kontaktinformationen und der angabe, welches fluggerät geflogen wird, wurde uns aus der hand gerissen. so kann jeder pilot bei fragen auf die kollegen zurückgreifen und gemeinsam eine lösung finden, allfällige rückholaktionen sind so ein leichtes. sehr schön ist auch, dass alles unfallfrei über die bühne ging. es gab einige neuigkeiten im sinne neuer erfahrungen. ein swiftpilot ist zum ersten mal auf asphalt gelandet, er hat es mit freudensprüngen genossen. ein weiterer swiftpilot hatte den ersten motorausfall in seiner mittlerweile fünfjährigen elektroflugkarriere an der fünfkilometergrenze des platzes. er drehte unverzüglich um 180°, checkte die umgebung bezüglich notlandemöglichkeiten und die vom skytraxx prognostizierte ankunftshöhe am platz (sie war zum glück leicht positiv) und meldete sich frühzeitig per funk beim segelflugleiter über seinen notfall. beim eintreffen über dem platz waren der luftraum und die piste frei und die landung verlief ohne probleme. auch hier eine tolle zusammenarbeit mit dem bodenpersonal des flugplatzes. der am weitesten angereiste pilot erhielt tipps von anderen piloten, wie er die volle leistung seines motors ausschöpfen kann. als äusserst ideal für einen solchen anlass auf einem gastplatz hat sich die arbeit von walter meier gezeigt. er war immer am start und konnte so entweder direkt oder per funk koordinieren. wären wir immer in langenthal, dann würde diese aufgabe der segelflugleiter übernehmen, soweit es überhaupt noch nötig wäre. auch die anderen motorflugpiloten reihten sich selbstständig in den segelflugbetrieb ein. jeweils nach einem seglerschleppstart gab es ein zeitfenster von bis mehr als 10 min., in dem wir starteten und so den segelflugbetrieb in keiner weise störten. die segler schiebenden segelflugpiloten schauten teilweise neidisch zu, wie die starrflügler fast lauflos aus eigener kraft an den start und nach der landung zurück zum abbauplatz rollten.
dass auch nichtfliegende besucher aus dem verein da waren, war sehr erfreulich. zum schluss bleibt nur noch zu danken: dem flugplatzchef, allen mitwirkenden des flugplatzes, urs häusermann für die koordination der anmeldungen und das briefing, walter meier für die bodenarbeit, denen, welche sich wegen verhinderung abgemedet haben, und natürlich allen piloten, welche das beste gegeben haben für einen tollen flugtag. ja, einmal ist keinmal – wir wollen uns wieder treffen, austauschen und zusammen in die luft!


urs häusermann und walter meier